Novemberwald – Aufgeräumt

Kein Zweiglein liegt auf dem braun-goldenen Laubteppich. Es sieht aus, als ob jemand mit einem riesigen Besen oder Staubsauger durch den Wald gegangen wäre.

Ist etwas zu sehr aufgeräumt, kann das unpersönlich oder ungemütlich wirken. Diese Stelle jedoch lädt ein zu verweilen – zu verweilen und die Ordnung in ihrer Schönheit auf sich wirken zu lassen.

Vielleicht herrscht in der Seele, in den Gedanken gerade Chaos. Dann sucht man am besten eine solche Stelle auf – und die Gedanken beruhigen sich. Je länger man sich Zeit  nimmt, desto ruhiger wird man.

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